Transponderspulen
   
 

 

  Für den Einsatz werden drei Frequenzbänder benutzt:

Niedrige Frequenzen – LF (30 – 500 KHz). Diese Systeme be-sitzen eine geringe Reichweite, lange Übertragungszeiten, sind aber günstig in der Anschaf-fung und eignen sich dadurch z.B. für Zugangskontrollen, Wegfahrsperren und Lagerver-waltung (häufig 125 kHz = LF).

Mittlere Frequenzen
– HF (10 – 15 MHz) besitzen eine kurze bis mittlere Reichweite, mittlere Übertragungsgeschwindigkeit, mittlere bis günstige Preisklas-se. In diesen Frequenzbereich arbeiten die sog. Smart Label (meist 13,56 MHz = HF).

Hohe Frequenzen
– UHF (850 – 950 MHz, 2,4 – 2,5 GHz) besit-zen eine hohe Reichweite, schnelle Lesegeschwindigkeit, Preise steigen aber rapide bei höherer Leistung (aktive Systeme). Einsatz in der Logistik (868), im Bereich der automatisierten Mautsysteme und Güterwagen-identifikation (aktiv).

Typische Transponderfrequen-zen sind 125 kHz, 134 kHz, 13,56 MHz, 868 MHz, 915 MHz, 2,45 GHz und 5,8 GHz. Die meisten RFID-Tags senden ihre Informationen in Klartext, einige Modelle verfügen aber auch über die Möglichkeit, ihre Daten verschlüsselt zu über-tragen.
 

Radio Frequency Identification

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Aufbau eines Tags

Transponder (RFID-Datenträger) bestehen aus einem elektronischen Speicher, einer Sende-/Empfangsantenne und einem Gehäuse. Kern-stück ist der Speicher, der als Informations-träger dient. Ein Lese-/Schreibgerät sendet bzw. empfängt Informationen vom Trans-ponder, die in der nachgeschalteten Com-puterapplikation ausgewertet werden. Durch diese Beschaffenheit liegen die Vorteile von Transpondern besonders in der hohen Zuverlässigkeit auch bei extremen Umwelt-einflüssen, dem nicht erforderlichen Sicht-kontakt mit dem Lesegerät, der Möglichkeit hoher Speicherkapazität und dem Potenzial, gleichzeitig mehrere Datenträger in einem Lesevorgang zu erfassen (Pulkerfassung).





 

RFID-Tags gibt es prinzipiell in zwei Ausführungen:

Aktive RFID-Tags

Aktive Tags sind batteriebetrieben und können typi-scherweise sowohl gelesen als auch beschrieben werden. Aktive Tags befinden sich normalerweise im Ruhezustand, d.h. sie senden keine Informationen aus. Nur wenn ein spezielles Aktivierungssignal em-pfangen wird, aktiviert sich der Sender. Der interne Speicher kann, je nach Modell, bis zu 1 Million Bytes aufnehmen. Aktive RFID-Tags sind im Vergleich zu passiven Tags meist größer, besitzen eine deutlich höhere Reichweite, haben aber eine limitierte Lebensdauer (ca. 6 Jahre) und sind signifikant teurer.

Passive RFID-Tags

Passive Tags beziehen ihre Energie zur Über-tragung der Informationen aus dem Erregerfeld der Antenne. Passive RFID-Tags sind im Vergleich zu aktiven Tags kleiner und leichter, haben eine geringe Reichweite, eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer und brauchen eine stärkere Leseeinheit; sind dafür aber deutlich günstiger in der Produktion. Es gibt nicht beschreibbare, einmal beschreibbare und mehrfach beschreibbare Tags.

 

     

 

 
 
RFID 
Transponder